Supported Transition für MNA

Sobald unbegleitete minderjährige Asylsuchende und Flüchtlinge (MNA/UMA) das 18. Lebensjahr vollendet haben, verlieren sie den speziellen Schutz unter dem Kinderrecht. Oft schon mit 17 Jahren erfolgt der Umzug von sozialpädagogisch betreuten Wohnformen in Asylzentren für Erwachsene. Zur gleichen Zeit stellt sich die Herausforderung des Berufseinstiegs, mit dem die Weichen für die Zukunft gestellt werden. 

 

In dieser Phase ist eine langfristige Begleitung und Betreuung durch Personen, die ein echtes Interesse für die Belange der Jugendlichen zeigen, von grösster Bedeutung. Im Projekt Supported Transition werden die Teilnehmenden deshalb über längere Zeit von konstanten Bezugspersonen begleitet. Dadurch lassen sich Betreuungslücken und kostspielige, durch Zuständigkeitswechsel bedingte Leerläufe und Abbrüche vermeiden.

 

In den von der Stiftung Futuri begleiteten Wohngemeinschaften beziehen die Teilnehmenden ihr eigenes Zimmer und lernen, was es heisst, einen selbstständigen Haushalt zu führen. Regelmässig besprechen sie Fragen und Schwierigkeiten mit ihrem muttersprachlichen Mentor

Gleichzeitig wird mit ihrem Job Coach der Berufseinstieg – in der Regel eine Lehre – geplant und erarbeitet. Eine Begleitung bis zum Abschluss einer Erstaubildung ist eine sinnvolle Investition in eine eigenständige Zukunft dieser jungen Erwachsenen. 

 

Der Projektablauf entspricht dem Konzept von Supported Education. Bei Bedarf nutzen die Teilnehmenden die Elemente der Tagesstruktur der Stiftung Futuri und vergrössern ihr Unterstützer-Netzwerk. 

 

Das Projekt Supported Transition wird von der Glückskette unterstützt.

 

Gerne können Sie für weitere Informationen mit uns Kontakt aufnehmen.